Bekämpfung der Vogelgrippe

Trotz allem scheint es, als hätte man das Virus in den Griff bekommen, kann man in den Medien doch kaum mehr etwas über die Vogelgrippe erfahren. Grund dafür sind einerseits die seit 2005 erneut verschärften Richtlinien der EU, die nun anscheinend doch mehr respektiert werden. Diese verboten bis Ende 2006 die Einführung von Ziervögeln nach Europa und außerdem wurde der Import von Geflügelprodukten aus Ländern, in denen H5N1 infizierte Tiere registriert wurden, untersagt. In Deutschland und Österreich wurden Geflügelmärkte und Vogelbörsen in manchen Bundesländern komplett verboten, um einen Übergang des Virus auf Zuchtvögel zu vermeiden. Dies geschah in Deutschland nur ein einziges Mal und wird im nächsten Kapitel genauer betrachtet. Mit diesen Vorschriften erreichte man anscheinend, zumindest teilweise, eine erfolgreiche Unterbindung der komplexen transnationalen Handelswege.

Ein ganz anderer Faktor, der eher zufällig zur Eindämmung des Virus beitrug und immer noch beiträgt, ist das doch eher milde Klima, welches bekanntermaßen die Aktivität jeglicher Virentypen einschränkt. Unterschätzen darf man die Vogelgrippe trotzdem nicht. Das folgende Kapitel zeigt, was H5N1 in den letzten Jahren bei Mensch und Tier angerichtet hat.

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