die Urknalltheorie
Die Urknalltheorie ist die von den meisten Wissenschaftlern vertretene Theorie zur Entstehung von Raum, Zeit und wahrscheinlich auch von den Naturgesetzen. 1930 machte der Astronom Edwin Hubble die Entdeckung, dass sich die Sterne und Galaxien im Weltall immer weiter voneinander entfernen.
Daraus schlussfolgerte er, dass sich das Universum immer weiter ausdehnt und ursprünglich aus einem Punkt mit bestimmter Dichte und Temperatur entstanden ist. Dies geschah vor ca. 13,7 Milliarden Jahren durch den Urknall. Nach verschiedenen Schätzungen und Berechnungen geht man davon aus, dass das Universum aus ungefähr 1080 Atomen besteht. Mit dieser Theorie wäre geklärt, dass in der Realität kein Material unendlich vorkommen kann, da nur eine vorgeschriebene Anzahl von Atomen vorhanden ist. Auch die „Unendlichkeit“ des Weltalls ist eingeschränkt, weil als Folge des Urknalls sich das Universum zwar ausbreitet, daher ein Ende hat und somit endlich ist, sich jedoch dieses unbeschreiblich schnell von uns fort ins Unendliche bewegt.
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