Was man bei der Wahl der Kindertagesstätte oder des Kindergartens beachten sollte
Es gibt verschiedene Anforderungen, die eine gute Kindertagesstätte erfüllen sollte. Es gibt allerdings einen grundlegenden Aspekt, dem wohl jede Kindertagesstätte und jeder Kindergarten gerecht wird:
Positiv ist mit Sicherheit, dass alle Kindertagesstätten und Kindergärten die gleichen Möglichkeiten für Kinder, egal aus welcher sozialen Schicht sie kommen, bieten. Sie sind also alle denselben Einflüssen ausgeliefert, sie haben alle dieselben Spielsachen dort und sie werden alle gleichermaßen gefördert.
Es gibt verschiedene Arten von Kindertagesstätten, einmal den “Klassischen” und dann gibt es noch ein neues Konzept, das ist das so genannte “offene Konzept”, dass später noch erläutert wird. Zunächst einmal zum herkömmlichen Konzept von Kindertagesstätten. Hier befinden sich die jeweiligen Gruppen den Großteil des Tages in ihrem Gruppenraum, dort finden auch fast alle Aktivitäten statt. Der Nachteil bei diesem Konzept ist, dass die meisten Gruppenräume zu überfüllt sind mit verschieden Bastel- und Spielecken, dass die Kinder nicht ausreichend Platz haben sich darin frei zu bewegen. Außerdem geht durch das häufige hin- und herräumen von verschiedenen Gegenständen Zeit verloren, da häufig erst eine “Baustelle” aufgeräumt werden muss, um das nächste anzufangen.
Bei dem so genannten “Offenen Konzept” werden die Gruppen für verschiedene Projekte und Angebote geöffnet und die Kinder können dann aussuchen an welchen sie teilnehmen. Also werden nicht alle Gruppenaktivitäten im Gruppenraum durchgeführt, sondern auch in anderen, dafür vorgesehen, Räumlichkeiten. Somit ist besonders das offene Konzept empfehlenswert, da sich nicht alle Aktivitäten auf einen, meist überfüllten, Raum beschränken, sondern es genug Freiraum für die Kinder gibt. Sie können sich dann auch selber entscheiden, ob sie in die andere Gruppe gehen um dort an den Unternehmungen teilzunehmen. Es hat sich auch gezeigt, dass Kinder, wenn sie selbst entscheiden können, in welche Gruppe sie gehen möchten, oder an welcher Aktivität sie teilnehmen möchten, mit viel Verstand daran gehen und sich gut überlegen, was sie machen. Das entscheiden sie unter anderem auch, indem sie schauen in welcher Gruppe schon viele andere Kinder sind und gehen dann eventuell in die weniger volle Gruppe. Durch die praktischere Raumnutzung ist auch ein größerer Bewegungsfreiraum gegeben, als bei dem klassischen Konzept, so dass die Kinder auch ausgelasteter sind.
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