Benoît B. Mandelbrot
    Der französische Mathematiker Benoît B. Mandelbrot wurde am 20. November 1924 in der polnischen Hauptstadt Warschau geboren. Im Jahre 1936 siedelte seine Familie nach Frankreich um. Den Einstieg in die Mathematik ermöglichten ihm seine beiden Onkel, wovon einer der beiden Mathematikprofessor am Collège de France war. Auf Grund des 2. Weltkrieges konnte Mandelbrot nicht regelmäßig die Schule besuchen, so dass er sich überwiegend selbstständig informierte. Seine mathematische Begabung und sein hervorragendes Vorstellungsvermögen ermöglichten es ihm, bemerkenswerte Einblicke in mathematische Probleme zu erlangen. Nach seinem Studium war er als Professor für Ingenieurwesen, als Professor für Wirtschaftswissenschaften, als Physiologieprofessor und an verschiedenen Universitäten als Mathematikprofessor tätig.
Seine vielseitigen Interessen machten es ihm als Mitbegründer der Chaostheorie möglich, Fraktale, denen er auch ihren Namen gab, in den verschiedensten Bereichen der Wissenschaften zu erkennen. So entdeckte er z.B. in der Natur, an den Finanzmärkten und natürlich in der Mathematik viele dieser sich wiederholenden Strukturen. Um sie bildlich darstellen zu können, schrieb er eines der ersten Graphikprogramme für der Computer. Mandelbrot war bis zum Jahre 2005 u.a. als Mathematikprofessor an der Universität in Yale tätig und lebt heute in Scarsdale, New York. Sein in jüngster Vergangenheit herausgegebenes Buch „Fraktale und Finanzen“ erfreute sich regen Zuspruchs. Mit den Fraktalen werde ich mich zu einem späteren Zeitpunkt noch ausführlicher beschäftigen.
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